Dirk Neu dabei
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Beiträge von Dirk

    Hi Ralf,


    vielen Dank für prompte Antwort!

    Vorab: Ich finde es wirklich gut, wie du das (deine Firma/DIY Konzept) aufziehst und dir so viel Zeit für die Foren / uns Bastler nimmst.


    Der Boden kann 75% und mehr bis -70cm sicher ab.

    In diesem Bereich befindet sich unter einer Spatentiefe Mutterboden eine 50cm Lehmschicht (Schluff, schwach sandig, schwach kiesig, steif).

    Und dann kommt für ein paar Meter nur noch Schotter (Kies, stark sandig, schluffig, Kiesgerölle kantengerundet) - in dem Bereich wird es eher kritisch, aber ab da könnte ich auch wieder flacher/wannenartig werden.


    Weiteres "Detail": Rheingraben, Erdbebenzone 3...


    Die Angaben oben sind aus dem Bodengutachten, entlang des Pools habe ich vor ein paar Jahren Punktfundamente für den Zaun gesetzt.

    Ab -50cm verliert man an der Stelle definitiv die Lust, wenn man mit dem Arm da unten hängt und für die nächste Hand Aushub rumkratzt ;) Aber keinerlei Probleme mit abrutschendem Boden.


    Bezüglich Maulwurf (und Wühlmäusen und Ratten): Vielleicht hab ich hier Mutanten, im Staudenbereich hat eine (mehrfache) Lage Unkrautvlies nicht geholfen.

    Das ist sicher nicht das gleiche Vlies, wie unter dem EPDM, aber ich bin halt gebrannt. Der hat (oder die Wühlmäuse/Ratten haben) mir sogar einen 5 Jahre alten Apfelbaum umgelegt.


    An einer anderen Stelle direkt nebenan hab ich letztes Jahr ein Streifenfundament (-70cm) mit einer Mauer oben drauf aus Schalbetonsteinen gebaut.

    Direkt um das Haus (bzw den Bereich des Kellers) herum (bis auf -3m Beton, wo kein Mauer-Fundament ist, will ich damit sagen - in der Tiefe sind sie nicht mehr).

    Ein paar Tage nach Fertigstellung hat er sich drunter durch gebuddelt... hinten dran / auf meiner Seite war der Boden noch nicht fertig, daher kam er nach oben. Ansonsten wäre er irgendwann an die Kellerwand gestoßen und hätte vll wieder umgedreht *g.

    Wie gesagt: Da ist Schotter in dieser Tiefe. Beeindruckend.

    Und wir wohnen direkt an der Grenze Feld / Dorf / Bach. Es gibt ... viele ...

    (evtl nutzen auch die Ratten die Gänge der Maulwürfe? Ich weiß es nicht - aber der Apfelbaum hatte keine Wurzeln mehr) und im Rasen / Staudenbereich hat schlussendlich nur ein Volierzaun in -20cm Tiefe geholfen. Seitdem ist Ruhe.


    Idee war: Die Holzdielen liegen eh noch rum, ich könnte damit

    - die Grube verschalen (ggfs oben sogar für die Zeit des Baus versteifen),

    - hinten dran recht gut wieder mit Schotter auffüllen (auch Drain),

    - das Vlies hätte einen planen Untergrund

    - und ich meinen Frieden mit den Viechern unter dem Boden

    - und evtl etwas Stabilität gewonnen (keine Ahnung, ob die Verschalung in Bezug auf unsere regelmäßigen Beben besser oder schlechter wäre).


    Mich (und vmtl andere auch) beschäftigt die Frage, warum so viele einfach pauschal 90° Betonwand-Pools bauen. V.a. als Freizeit-Bauarbeiter!


    Eigentlich war "der Plan" vor ein paar Wochen noch

    "ok, ist eng, muss steil werden, ich bestelle noch mal Steine, baue halt einen klassischen Pool und dieses Mal mische ich den Beton nicht selber, sondern bestell mir den Mischer + Rüssel."

    Dann dachte ich mir: Ein 1.3m tiefes Loch ohne Befestigung mit Wasser gefüllt - wie lange steht das (statisch)? Der Boden rüttelt, über die Zeit bricht das Zeugs langsam nach innen.

    Folie, Panzerung, Wasserdruck -> Das müsste doch reichen? Dann hab ich mich mit Teichbau beschäftigt (da hat auch jemand so ein "ähnliches" System, kennst du bestimmt, auch Folienschutz (aber inkl Armierung) + Mörtel = Folie gepanzert + Steinoptik).

    Der hat scheinbar die gleichen Gedanken was massive Betonwände angeht. Und wenn man dann gezielt weiter sucht, findet man dich ;)


    Noch weiter ausgeholt:

    Der Bereich, der so steil wie möglich und max 3-4m lang werden soll (bei 2m Breite und 8m Gesamtlänge), soll zum "schwimmen" sein - darum geht es.

    Stichwort "Gegenstromanlage"... wie das halt bei DIY Leuten so ist, wird mit wenig Fachwissen und mehr oder weniger Erfahrung gehirnt und geplant (immer mit der besseren Hälfte zusammen;).

    Die Kinder sollen planschen können (dafür täte es auch was deutlich kleineres;), der Garten soll aufgewertet werden, wir wollen auch was davon haben, bei der ganzen Mühe.

    Da ich auch einen Beruf und Kinder habe, begrenzt sich die Zeit für Recherchen auf den Abend. Und nem GaLa-Bauer in der Nähe 50k zu geben werden wir nicht tun, vorher gibt's nen Intex-Pool + Deko-Teich.


    Von "Zeit" zu "Beckenform": Reinigung

    Ab jetzt, damit ich nicht noch weiter ausschweife und ich sowieso selbst noch nicht viel über diese Themen weiß, einfach nur noch ein paar Stichwörter meiner nächsten Recherchen.

    "Sedimentfalle?" - eine zus. Absaugung am Boden (mit Wasserwirbel, damit sich das Zeugs nicht so schnell im Kasten dort absetzt, sondern abgesaugt wird)

    Macht das überhaupt Sinn, wenn ich nachher irgendeine stufenartige Form habe? Vorne flach und irgendwie verspielt für die Kinder, hinten der tiefere Bereich mit Massageplatz stirnseitig / Gegenstromanlage.

    "Pool-Roboter?" - Schaue ich mir in ein paar Tagen mal live bei jemandem an, der einen rechteckigen Beton-Pool hat, keine Ahnung, wie gut die sind.


    Die Fetzen noch mal zusammengefasst, damit meine indirekte Frage erkennbar wird:

    8x2m, Gegenstromanlage, an der langen Seite links und rechts kein Platz mehr (Zaun/Terrasse)

    Wie würdest du das einschätzen / bauen?


    Ist sicher nicht einfach für dich mit Kunden wie uns ;)

    Danke noch mal und viele Grüße aus dem Südwesten.


    Dirk

    Hallo zusammen,


    ich habe an der gewünschten Stelle des zukünftigen Pools recht wenig Breite zur Verfügung (2.2m). Länge 8m, Filterbecken steht separat nebenan.

    Daher meine Frage: Wie sieht es mit der maximalen Neigung der Wände aus?

    Hier wird von 30cm auf 120cm gesprochen, das entspricht ca. 75°

    https://gartenlagune.de/beckenprofil.html

    Hier von 60°

    https://gartenlagune.de/erdarbeiten.html

    Ich habe nicht wirklich eine Vorstellung davon, was statisch und verarbeitungstechnisch möglich/nötig ist. Was limitiert?

    Max Wassertiefe soll zwischen 120 und 140cm sein, Grube also vll noch mal 20cm tiefer.

    Über eine Länge von mind. 3m, der Rest soll dann wieder flacher werden.

    Hinter dem Schutzvlies (also, zwischen Erde und dem Vlies, was das EPDM schützt) wollte ich noch altes Holz als Maulwurschutz anbringen (3cm starke Latten aus Fichte), tut das was zur Sache?


    Viele Grüße

    Dirk