Andreas H. Moderator
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Beiträge von Andreas H.

    Hallo Cheakyboy


    wenn du z.B. Aquasmart Topcoat verwendet hast, ist eine leichte Pinselstruktur nicht wirklich hinderlich beim Reinigen.

    Je feiner du die Betonoberfläche machst, desto eher könnte es passieren, das du kleine Stellen mit Betonschleim erzeugst. auf diesen könnte sich das Topcoat nach einiger Zeit lösen. Ich habe zur Sicherheit alles einmal grob mit einer Drahtbürste übergeschrubbt.

    Ich habe im Bereich des Badedeck eine Felsstruktur und der Boden ist dort leicht strukturiert. Bei der Herstellung der Betonbeschichtung letztes Jahr, habe ich ( weiß Gott warum) nicht so darauf geachtet.

    Nachdem ich jetzt die Bereiche mit Topcoat und der "Sandblasmethode" beschichtet habe, sieht es in meinen Augen recht gut aus. ich glaube auch, das die Reinigung kein Problem sein wird. Besonders wenn du einen Robby verwendest.

    Wie meist du das mit den Schürfwunde bei Hautkontakt? wenn man leicht gegen kommt oder beim daraufsetzen oder beim gegenstoßen? Bei mir hat sich noch keiner verletzt.


    Andreas

    Weiter zu meinen Erfahrungen:

    nachdem die Schräge weitestgehen von sich ablösendem Topcoat befreit wurde, habe ich nach einem >gespräch mit Ralf die Herangehensweise geändert:

    - Topcoat im Keller mischen, 5min warten, nochmal durchmischen, flüssiges Farbkonzentrat (Abtönfarbe) mit untermischen und dann mit Pinsel auftragen.

    - Stück für stück auftragen, mit Mörtelspritzpistole (Hoppergun) bei 3 bar den Sand in das Topcoat blasen.

    - danach habe ich das gleiche am Rest der Teichfläche gemacht und ich muss sagen, das klappt fantastisch. Man sieht gleich während des einblasens, wie die Sandverteilung ist. Ist so wie lackieren, nur ist die Hoppergun um einiges schwerer

    - nach meiner Aktion mit den Baumstämmen habe ich mit der Lackierpistole das Topcoat auch auf senkrechte Flächen aufgetragen und mit der Hoppergun den Sand in das Topcoat geblasen. Es klappt sehr gut und der Verbrauch ist gleichmäßiger als beim Streichen. Ich bin sogar der Meinung, das der Sandverbrauch geringer ist.

    - Die Vorfärbung der zu versiegelnden Fläche ist massiv wichtig, da Sand nicht ausreichen färbt. Natürlich kann man auch das Topcoat färben, das ist dann aber mehr oder weniger entgültig und farblich schwer zu erkennen, bis es trocken ist. Selbstverständlich kann man auch das nochmal überversiegeln.

    Ja, anstatt Tiefengrund. Aber das Wasserglas verfestigt den Untergrund. Ich verwende es zumindest nicht mehr als billige Alternative zum Topcoat. Hat man ja an dem stehenden Baumstumpf gesehen.


    Ich hatte mir damals bei dem Schwimmteich einen kleinen Schacht unter der Folie gebaut, bei dem ich bis zum Wassereinlass das Grundwasser abpumpen konnte.

    Ich hatte mit für dieses Jahr vorgenommen, eine Teil der Teichfolien-Betonbeschichtung mit dem Topcoat hier aus dem Shop zu versiegeln. Dazu wurde ein Teil des Wassers frühzeitig abgelassen,damit die Betonbeschichtung gut austrocknen kann.

    Nach Wochen der Austrocknung habe ich Kali-Wasserglas auf den Beton aufgetragen, um die Poren zu füllen.

    Das Wetter war angenehm, so das einer schnellen Trocknung des Materials nichts im Weg stand. Gestrichen wurde mit einem 120mm Flächenstreicher. Dummerweis wurde ein Bereich dabei vergessen. Die Schräge auf der einen Seite, wo später der Randsteg hin soll.

    Tage später, die Temperatur kam der Frostgrenze sehr nah, beschloss ich, die Schräge noch zu streichen. Das Wasserglas wurde pur aufgetragen. Zwei Tage später, ich hatte etwas Urlaub, wollte ich das Topcoat aufbringen. Einschließlich Besandung mit einer speziellen (..dachte ich) Sandfarbe. Materialien wie Siebe u.ä. waren bereitgelegt. Temperatur etwa 6-7 Grad

    der erste Eimer wurde draußen gemischt und sogleich mit dem Pinsel aufgetragen. ( Dummer Fehler!)

    Ein Stück Fläche gestrichen und den Sand mit dem Sieb aufgetragen. Leider war das Siebnetz zu grob. Dummer Fehler, erst testen.)

    Sieb abgeklebt, weiter ging´s.

    Fläche für Fläche wurde gestrichen und gestreut. Nachdem ich in 2 Tage ngut 20 kg verstreut hatte, dollte ich ein Ergebniss sehen. Besen genommen und abgefegt........doch Oh Graus! es ist herzlich wenig sand hängen geblieben. Man konnte fast keine Veränderung erkennen.

    Beschichtungsversuch

    Derabgefegte Sand wurde feingesiebt und zurück in den Sack gekippt.

    Woran lag es? Nach einem Gespräch mit Ralf Glenk sind wir zu folgenden Ergebnissen gekommen.

    Mischen nicht bei Temperaturen nahe der 5 Grad Marke.

    Auftragen besser bei höheren Temperaturen als 6 Grad!

    Für mich habe ich noch beschlossen:

    - Dass Material nicht 1,5 Jahre stehen lassen

    - Mischen, 5 min. warten, mischen, verarbeiten.

    - in die fertige Mischung IMMER ( wenn man eine Farbe haben will) Farbe einmischen. Der Sand färbt nicht ausreichend.


    Dummerweise hatte ich ja noch die Schräge. Durch einen Geistesblitz (oder Anfall geistiger Umnachtung) habe ich meine Mörtelspritzpistole herausgekramt und den Sand mit 3 Bar auf die Schräge aufgespritzt. Hat super geklappt.

    Am nächsten Tag dann das Desaster. Auf der Schräge fing das Topcoat an, großflächig abzublättern. Was soll das??? Warum nur dort??

    Ein Tag später hatte sich das "Phänomen" noch vergrößert.


    Beschichtungsversuch 03


    Beschichtungsversuch 01


    Beschichtungsversuch 02


    Beschichtungsversuch 05


    Mit einem Kratzmesser und Staubsauger wurde ert mal die gesammte Schräge gesäubert.

    Erkenntniss: Kali-Wasserglas benötigt unverdünnt bei kaltem Wetter länger, um abzutrocknen.

    Da Im Zuge der Aquasmart-Beschichtung der Wasserspiegel gesenkt wurde und der Stamm farblich suboptimal aussah, habe ich ihn um-/nachgefärbt und mit Aquasmart aus einer Lackierpistole beschichtet.



    Wasserstand


    Stamm 15


    Der weiße Schimmer kommt vom noch nicht abgetrockneten Aquasmart.

    Damit die Farbe dauerhaft bleibt, habe ich das Topcoat Aquasmart hier aus dem Shop verwendet. Um Laufnasen beim Auftragen zu vermeiden, wurde das Topcoat mit einer Baumarkt- Lackierpistole ( ca.20€ )unverdünnt bei etwa 3bar aufgetragen.


    Randsteg 01


    Randsteg 03


    Randsteg 02


    Die Holzdielen wurden auf Länge geschnitten und kamen erstmal zum Probe liegen. Aufgrund der ungestützten Länge (ca 1,30m) müssen diese noch von unten verstärkt werden.

    Hallo

    nach dem ich den Wasserstand abgesenkt habe, um einen Teilbereich mit Aquasmart zu beschichten, habe ich auch gleich den Randsteg umbauen wollen. Letzes Jahr wurde im Zuge des Folienbeschichtens der Seitensteg entfernt. Da ich auf der Randbeschichtung laufen konnte und mir nichts besseres einfiel, habe ich es erst einmal so gelassen.

    So sah es vorher aus.


    Randsteg alt


    Nach einigen russischsprachigen Youtube-Videos (ich verstehe davon kein Wort) hatte ich eine ungefähre Vorstellung und machte mich ans Werk


    Stamm


    Stamm 01


    Stamm 3


    Stamm 5


    Die Ideen für die weiter Gestaltung kamen erst während des Baufortschrittes. Die Gestaltung der Rinde kommt durch eindrücken eines alten Pinsels in den recht frischen Mörtel. Die Vorderseite wurde mit einem alten Steakmesser gemacht.

    Der Farbauftrag erfolgte von Tief nach Hoch. Erst Grün dann Braun


    Stamm 8

    Stamm 14

    Stamm 11

    Ich habe von diesem Trent leider noch nichts gehört.

    Aus meinem Materialverständniss heraus würde ich zu Methode 3 tendieren. Ich meine aber mal gelesen zu haben, das dieses Glitter eine gewisse Überdeckung benötigt, um nicht blind zu werden.

    Es gibt Glitter für Beton. das wird wohl mit eingerührt, danach muss der Beton , glaub ich, abgesäuert , bzw, mit Säure oberflächenbearbeitet werden.


    Andreas

    AquaMario

    Der Aufbau:

    Schutzflies - Folie - Membranflies - Gittergewebe.

    Dann beschichten mit modifiziertem Mörtel. Dabei auf das Durchdringen des Mörtels durch das Gittergewebe achten. Mit einer Zahnkelle eine Zahnung des Mörtels herstellen. Wenn es Windig oder/und Sonnig ist, den Mörtel durch abdecken schützen bis er fertig abgebunden hat.

    Für Stellen, bei denen du eine stärkere Belastung erwartest ( Felsen, große Steine oder Laufbereich), kannst du in die 2. Lage Mörtel nochmal Gewebe einarbeiten. Aber keinesfalls nochmal Membranflies.


    Dann weiter wie du in 3. beschrieben hast


    Andreas

    Ich wüsste nicht, was der Diabas-Nutzung im Wege steht. Du kannst ja einen Eimer mit dem Wasser füllen, mit dem du auch deinen Teich füllen willst. Da dann eine kleine Menge Steine vom Diabaswerk hinein und einige Tage warten. Zwischendurch mit der Hand etwas durchmischen. Dann siehst du, ob die Steine "rein" sind.

    Das sieht bei dir echt klasse aus. und dann die Landschaftliche Aussicht. Gefällt mir.


    Andreas

    Hallo relo


    Zitat:

    D.h. ich habe folgenden

    Gesamtaufbau

    Erdreich

    Schutzflies

    Membrandvlies (welche Spezifikation genau?)

    Armierungs-Gewebegitter (welche Spezifikation genaus - obgleich hier im Forum teilw. auch genau hiervon wieder abgeraten wird!?)

    Mörtel

    Dekoschicht ( aus Top-Coat?)

    Du hast bei der Aufzählung nach Schutzflies die Teichfolie (EPDM o.ä. Folie) vergessen.


    Membranflies: (Text aus dem Shop)


    Das Träger-Membranvlies hat zwei unterschiedliche Seiten. Die flauschige Oberfläche vernetzt sich mit dem Mörtel zu einer festen Verbindung. Die Unterseite ist folienkaschiert. Diese dünne PE-Folie ist zusätzlich mit einer Adhäsionshaftung ausgerüstet, damit das Membranvlies an schrägen Wänden besseren Halt findet. Das Träger-Membranvlies haftet nur leicht an. Dadurch bleibt es vollständig von der Dichtfolie entkoppelt. Zugspannungen bei Wasserdruck zwischen der Folie und der harten Deckschale sind ausgeschlossen.


    Durch die Folierung ist die Mörtelschicht auf der Unterseite eingekapselt. Dadurch wird die Gefahr einer biogenen Entkalkung bei ungünstigen pH-Werten vermieden. Vorraussetzung ist allerdings, das auch die Oberseite der Mörtelschicht durch das Topcoat versiegelt wird.


    Armierungsgitter: Das Gittergewebe sorgt dafür, das der Mörtel nicht bricht. In Zusammenspiel mit dem Membranflies entsteht eine Art Sandwich-Schicht, die in sich stabil ist.

    Wo hier im Forum steht, das davon abgeraten wird ? Das Gitter ist Hauptbestandteil des Aufbaues.


    Die Wasserdichtigkeit kommt nur durch die Folie. Durch klimatische Unterschiede wie Wärme und Kälte "arbeitet" sie aber auch etwas. Das Membranflies entkoppelt die Folie vom Mörtel.

    Die Mötelschicht des Aufbaues ist wie eine nicht wasserdichter Panzerung auf der Folie.


    Leitungsverlegung:

    Über der Folie, aber unter der Beschichtung.


    Schau mal in meinen Bildern der Galerie.


    Ruhige Ostertage


    Andreas

    Hallo sauers


    schau mal hier:

    Materialbedarf

    https://gartenlagune.de/inhalte.html

    https://gartenlagune.com/Filtertechnik

    Momentan läuft noch alles von Selbstbauer für Selbstbauer. Das Einfachste wäre, du machst Zeichnungen oder Fotos, stellst die hier mit deinen Fragen ein und zusammen versuchen wir Fragen zu beantworten.

    Das Bauen ist auch oft abhängig von anderen Einflüssen wie Können, Vorstellung und eigenen (Gestaltungs-) Ideen.


    Andreas

    Vieleicht könntest du folgendes tun um die Wand zu beschichten. (Vorfertigung auf einer waagerechten transportablen glatten Fläche)

    Einzelnde Bahn Flies, darauf in gleicher Größe eine Bahn Gewebe, dann eine dünne Mörtelschicht mit Microsilika, eine Bahn Gewebe. Mörtel glatt ziehen.

    Die Mörtelbahn mit der Unterlage zum Bestimmungsort bringen, Bahn im oberen Bereich fixieren und die Unterlage langsam nach unten wegziehen. Fühlt sich an wie ein nasses Handtuch das von oben nach unten abhängt. Wenn du es schaffst, diese Bahn an die Folie zu drücken, kannst du, sobald 2 Bahnen ausgehärtet sind, diese mit Gewebe und Mörtel wie beim Wandverputzen verbinden. Diese "Doppelbahnen" verhindern, das Mörtel herausfällt. Sicherheitshalber Vorort-Versuche durchführen.


    Andreas