Ralf Glenk Administrator
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Beiträge von Ralf Glenk

    Du kannst etwas Topcoat oder den PU-Binder mit Sand anmischen und dies als Spachtelmasse in die Risse drücken. Das wird dann später durch den Topcoat Überzug und die Besandung wieder abgedeckt.

    Wir fangen jetzt an die Biochips zu verpacken. Sie werden in 75 Liter Säcken angeboten. Sind also in Kürze im Shop erhältlich.

    Der Vorteil der Biochips ist die deutlich größere Besiedlungsfläche gegenüber einem normalen Kiesfilter. Man kann sie auch als Funktionsschicht einbringen und dann mit Kies abdecken um kleinere Filterzonen zu "tunen". Nur bei sehr flachen Pflanzzonen sollte man ausschliesslich Kies verwenden.

    Über die Wassermenge die durch den Filter läuft, brauchst du dir weniger Gedanken machen. Wichtiger ist eine ausreichende Förderleistung, damit der Skimmer vernünftig arbeitet. Erfahrungsgemäß sollte man je nach Typ mindestens 8-10000 Liter Förderleistung/Std. einplanen.

    Der Wasserdruck belastet nur die Folie, aber nicht die Beschichtung. Daher ist eine zusätzliche Bewährung nicht nötig. Sie kann sogar die Verbindung zwischen den Schichten einschränken. Die Gesamtschichtdicke aus zwei Schichten liegt in der Regel bei 1,5-2 cm.

    Bitte die Bilder in der Galerie einstellen. Am Besten ein Album anlegen, dann bleibt alles zusammen und man findet sie auch später wieder. Von dort kann man die Fotos einfach in den Beiträgen verlinken.

    Die Datenbank für die Themen ist für Textbeiträge ausgelegt und weniger für die speicherintensiven Bilder.


    Das Ergebnis ist schon ganz schön. Leider ist nicht zu erkennen wie ihr das Wasser klar bekommen wollt. Mit Chlor ?

    Und was sind das für kleine Minivulkane?

    Ich hatte die Werbung für die Gartenlagune gestoppt, da wir bereits mit unserem Naturpoolshop an die Belastungrenze gelangen. Deshalb wurden auch nur wenige Anlagen gebaut und meines Wissens alle in Sandfarben.

    Bei der Farbgebung kommt es auch auf den verwendeten Sand an. Unser Dekorsand ist so fein, dass er gut die Fläche abdeckt und die eigene Farbe stärker zu tragen kommt.

    Grundsätzlich ist es immer besser sich eine kleine Menge Topcoat und Sand zu bestellen und zu experimentieren bevor man mit dem Projekt startet. Z.B. in dem man einfach Pflastersteine beschichtet. Dann bekommt man eine guter Vorstellung der Farbe.


    Natürlich ist es jedem überlassen nicht auf unsere Empfehlungen zu setzen und selber zu experimentieren. Dann kann man den Leidensweg, den einzelne Fehlschläge mit sich bringen, besser nachvollziehen.

    • Glasfaserzusätze bringen wenig und wenn dann nur gegen Haarrisse. Allerdings stellen sich einzelne Glasfasern beim glätten auf und bilden mörtelummantelte Stacheln. Nichts für nackte Füße.
    • Hypertufa ist sehr grobporig und somit ideal für eine Besiedelung durch Algen geeignet. Der Torfanteil könnte die Wasserparameter ungünstig beeinflussen. Je poröser die Beschichtung ist, desto mehr steigt die auch Verdunstung an.

    Wie Andreas sagt verdichtet Microsilica den Mörtel und die Kapilarwirkung wird geringer. Bei mir zieht das Wasser ca. 5-10 cm als sichtbare Anfeuchtung oberhalb der Wasserlinie in den Mörtel. Das Topcoat verhindert dies nicht, aber durch die weitgehend geschlossene Oberfläche ist die Verdunstung gering.

    Eine Sperre müsste durchgängig sein und würde zwangsläufig zu einem horizontalen Riss in der Beschichtung führen. Besser nicht so bauen.

    Der Skimmerflansch wird verschraubt und nicht geklebt.

    Der Untergrund muss frei von losen Bestandteilen sein. Der Tiefengrund soll verhindern, dass das Topcoat schneller einzieht/trocknet als es den Feinsand einbinden kann. Dadurch verbindet es sich aber zwangsläufig nicht so gut mit dem Untergrund. Für das Einfärben ohne Besandung würde ich deshalb keinen Tiefgrund verwenden. Für das Besanden der Randzonen ist das neue PU Bindemittel besser geeignet, da es durch die dickflüssige Viskosität nicht so schnell antrocknet. Auch hier würde man keinen Tiefengrund verwenden, da der Untergrund porös sein soll.

    Jetzt ist auch das neue PU Bindemittel im Shop. Ist teurer, hat aber durch die höhere Viskosität auch bessere Eigenschaften was das Einbinden von Sand betrifft.

    Es benötigt einen porösen Untergrund, damit es fest anhaftet. Also hier kein Tiefengrund verwenden. Denkbar ist die Verwendung des PU-Harzes in den Wasserübergangsflächen und im Aussenbereich. Unter Wasser kann man weiterhin eingefärbtes Topcoat allerdings ohne Besandung verwenden. Dann entfällt auch hier der Tiefengrund und die Verbindung mit dem Mörtel sollte sich dadurch nochmals verbessern. Ich werde die Anwendungsempfehlungen entsprechend anpassen. Für das PU-Bindemittel wird es auch noch eine Spezial Pigmentpaste zum Einfärben geben. Ansonsten trocknet es transparent auf.

    Wir haben länger keine EPDM Folie verkauft, daher bin ich sicher nicht auf dem neuesten Stand. Seinerzeit wurde auf eine Unbeständigkeit gegenüber Styrolen hingewiesen. Du könntest auf PVC Folie ausweichen, der gängigen Poolfolie. Allerdings sollen sich auch hier die Weichmacher im PVC durch das Chlor schneller abbauen.

    Die Frage ist, inwieweit das Chlor die Dichtigkeit beeinflusst, oder nur andere Auswirkungen hat, die nicht relevant sind.

    Z.B. bietet die Firma Biodesign Pool eine Bauweise an, die EPDM als Dichtfolie vorsieht und dann mit einem Mineral Harzgemisch beschichtet wird. Diese Bauweise wird meines Wissens ausschliesslich für Chlorpools verwendet.

    Nach Rücksprache könnte es eine mögliche Erklärung geben, warum sich das Topcoat an einigen Stellen nicht richtig mit dem Untergrund verbunden hat. Wir hatten im letzten Jahr einige sehr heiße Tage. Wenn der sich der Mörtel aufgeheizt hat und eine starke Sonneneinstrahlung dazukommt, trocknet das wasserbasierende Topcoat sehr schnell und kann sich möglicherweise nicht richtig mit dem Mörtel verbinden. Fritze hatte mit einer Rolle statt mit einem Pinsel gearbeitet. Dadurch wird die Schicht sehr dünn und trocknet noch schneller. Man erreicht zwar durch den Aufbau mehrerer Schichten eine optisch geschlossene Oberfläche, aber auf die Grundhaftung hat dies keinen Einfluss.

    Das wäre zumindest eine Erklärung, warum ich auch bei mir zwei lose Stellen gefunden habe, die aber ausserhalb der Wasserlinie liegen.

    Bitte tut mir den Gefallen und stellt nicht innerhalb eines Themas Fragen , die nicht mehr im Zusammenhang stehen. Ansonsten mäandert das in alle Richtungen und Forum verliert seine Struktur. Entweder ihr startet ein neues Thema oder wendet euch per Konversation direkt an den gewünschten Teilnehmer.

    Ich habe das Material bereits bestellt und auch vorher getestet. Fritze und Andreas werden auch nochmal eigene Tests durchführen. Bei ihnen wird das Mittel Anfang der Woche eintreffen.

    Hier geht es aber in erster Linie um die Verarbeitung auch im Vergleich zum Topcoat welches natürlich weiterhin im Sortiment bleibt.

    Auf den nächsten harten Wintereinbruch können wir nicht warten. Nach den ersten allgemeinen Erfahrungen kann man die Vorgehensweisen und deren Grenzen besser spezifizieren.

    Laut Datenblatt hat ist das PU Bindemittel eine gute chemische Beständigkeit und keine Beeinträchtigung gegenüber Chlorite. Anders als das wasserbasierende PU gibt es diese Variante schon lange und wird ua. für Poolumrandungen auf Basis von Natursteinteppichen verwendet.

    Im Shop wird das PU so gegen Anfang April zu finden sein.

    Mein einen Schwimmteich habe ich zwar 2019 renoviert, aber die Mörtelbeschichtung habe ich schon seit über 10 Jahren. Da ich auch einen normalen Rundpool im Garten mein eigen nenne, kann ich die Verdunstung der unterschiedlichen Becken ganz gut vergleichen. Ich kann nicht feststellen, dass sich der Wasserpegel grundsätzlich schneller senkt als im Pool. Ausgenommen in den Übergangsmonaten. Dann erwärmt sich der Schwimmteich durch die Flachzonen schneller als der Pool. Morgens sieht man dann Nebelschwaden aufsteigen. Wichtig ist nur, dass das Membranvlies keinen Kontakt zur Erdboden bekommt, damit eine Dochtwirkung verhindert wird. Bilder siehe :Teichrand

    Zwei Mörtelschichten durch eine zusätzliche Folie zu trennen halte ich für keine gute Idee. Wer weiss was dort bei Frost passiert.


    Das Topcoat kann grundsätzlich auf alle festen Untergründe aufgetragen werden. Sogar auf Holz . Es muss aber eine gewisse Porösität bleiben, damit sich die Klebekraft entwicklen kann. Ganz glatte Flächen wie Fliesen oder Mamor eignen sich laut Herstellerangaben nicht und müssten mit einem speziellen Primer vorbehandelt werden. Du mußt ja auch nicht alle Flächen mit dem Topcoat überziehen.

    Das Topcoat ist keine Dichtung. Ich glaube das wird z.T noch verwechselt. Es dient in erster Linie dem Oberflächen Dekor und entwickelt eine gewisse Schutzwirkung, da es die Algen daran hindert sich an dem Kalk im Mörtel zu bedienen. Auch Ausblühungen werden weitgehend verhindert.

    Nach ein paar Telefonaten scheint sich eine Ursache für das stellenweise Lösen der Besandung herauszukristallisieren. Das wasserbasierende Topcoat trocknet relativ schnell, wenn die Außentemperatur hoch und der Untergrund aufgeheizt ist. Dadurch, so die Vermutung, kann es zu einer Verminderung der Klebekraft kommen. Normalerweise würde das nicht auffallen, aber bei Frost kann es zu unterschiedlichen Materialausdehnungen kommen, sodass sich die besandete Schicht vom Untergrund löst. Das ist zumindest eine logische Erklärung.

    Nun haben wir nicht jedes Jahr mit extremen Wetterlagen im Winter zu kämpfen, aber man kann sie auch nicht ausschließen. Das Topcoat als ein Mittel für alle Aufgaben ist sicher ein schöner Ansatz, aber ich werde das Sortiment noch weiter ausbauen und zusätzliche Spezialmaterialien anbieten, damit man zusätzliche Wahlmöglichkeiten hat.

    Ich habe jetzt für die Besandung ein neues PU Bindemittel bestellt. Es wird auch für die Herstellung von Steinteppichen verwendet. Es ist lösemittelbasierend und härtet langsamer aus. Dadurch kann es sich besser mit dem Untergrund verbinden. Ausserdem ist die Konsistenz klebriger.

    Das Mittel ist vollkompatibel zu dem Topcoat. Man könnte jetzt z.B. die Unterwasserflächen mit eingefärbten Topcoat versiegeln und für den Teichrand, Kunstfelsen und sonstige Aussenanwendungen nimmt man das PU-Bindemittel. Es ist etwas teurer, aber man muß ja nicht das gesamte Becken damit behandeln. Ich habe meine eigenen Tests mit dem Mittel schon vor etwas längerer Zeit abgeschlossen, aber Fritze und Andreas werden zusätzlich eigene Tests durchführen.

    Hier ein paar Eckdaten:

    • transparente, aliphatische Polyurethan-Flüssig-Membran
    • ausgezeichntete Wetter- und UV Beständigkeit
    • bleibt bis -40° elastisch
    • Verarbeitungstemperatur 5-35°

    Wer wie bisher nur mit dem Topcoat arbeiten möchte, sollte die Aussentemperaturen im Blick behalten und nicht bei heißem Wetter besanden. Soweit die neuen Erkenntnisse.

    Natürlich könntest du landseits eine Betonfläche auf 80cm Schotter aufbauen. Aber wenn schon der Preisunterschied von normalen zu Traßzement für dich ausschlaggebend ist, ist dies bestimmt nicht die günstigste Bauweise.

    Bei größeren Flächen muß man immer mit Haarissen rechnen. Die kann man aber wieder flicken und neu besanden.

    Eine Lage Splitt zur Stabilisierung des Untergrundes ist aber sicher nicht verkehrt.

    Man darf sich die Mörtelbeschichtung nicht als wasserdichte Wanne vorstellen, auch wenn ein Topcoat aufgebracht wird. Das ist nur eine dünne Haut und nicht zu 100% geschlossen. Trotz höherer Dichte (Microsilica) und Topcoat wird der Mörtel immer etwas Wasser aufnehmen. Nur halt weniger stark. Man sieht diese Kapillarwirkung am Teichrand. Die Beschichtung ist ca. 5-10 cm oberhalb der Wasseroberfläche feucht. Bei richtiger Kapillarsperre ensteht aber keine Dochtwirkung zum Aussenbereich. Es wird lediglich die Verdunstung der Wasseroberfläche durch den umlaufenden feuchten Streifen etwas vergrößert. Es bilden sich keine Blasen im Topcoat.

    Die stärkste Verdunstung findet nicht im Hochsommer sondern im Frühjahr statt. Wenn die Nächte noch kalt und die Tage schon warm sind.