Ralf Glenk Administrator
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Beiträge von Ralf Glenk

    Du brauchst nicht zu versuchen, die Folie faltenfrei anzupassen oder einzuschweissen. Wenn dir ein Fehler passiert, wird der tonnenschwere Wasserdruck die Klebestelle wieder aufreissen.

    Leg die Folie im Stück ein und zieh kleine Falten zu einer großen zusammen. Sie dir mal die Anleitung zum Mini-Felsteich im Ratgeber an. Das sieht zunächst nicht schön aus, aber egal. Die endgültige Form gestaltest du mit der Beschichtung.

    Grundsätzlich ist die Vorgehensweise, wie von Kirsten vorgeschlagen günstiger.

    Da das Topcoat wasserbasierend ist, sehe ich kein Problem, dass unterschiedliche Lösungsmittel miteinander reagieren könnten. Das Topcoat sollte aber zunächst 48 Stunden ausreagiert und sich fest mit dem Untergund verbunden haben. Dann kann man die gewünschten Zonen mit dem transparenten PU Binder besanden. Durch die Besandung verliert sich der Glanz. Auch durch die Bewitterung wird es matter werden. Damit durch die Besandung kein scharfer Farbübergang entsteht, sollte man mit einem fließenden Farbübergang von wenig zu mehr Sand arbeiten. Aber vorher probieren!

    Wie soll man das feststellen? Wie soll man das Füllwasser auf freie, unvernetzte Komponenten untersuchen? Wie gesagt wir sind kein Chemieunternehmen, betreiben kein Labor und auch keine Grundlagenforschung.


    Was wäre dein Vorschlag? Wie würdest du es machen?


    Die Vernetzung hängt auch damit zusammen, wie gut und intensiv man die Komponenten vermischt. Das wird nicht jedesmal identisch sein. Das Topcoat wurde bereits länger im Poolbau eingesetzt, bevor wir es entdeckt haben. Das sehe ich als Referenz.

    Wenn du irgendwelche Bedenken hast, kannst du die Beschichtung doch vor dem Wassereinfüllen einmal abspülen und das Spülwasser dann abpumpen.

    Das Ganze geht mir in die Richtung : Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?


    1. Was bezweckst du mit den Fragen und welcher Vorteil/Nachteil würde sich daraus ergeben?

    2. Wir sind nicht der Hersteller des Topcoats und des PU Bindemittels. Wir betreiben kein Labor, dass die Prozesse der chemischen Reaktion untersucht, sondern richten uns nach der Anwendungsempfehlung des Herstellers.

    Sprichst du von Topcoat ? Auch der Rest deiner Ausführung ist unklar. Beim Topcoat ist das Mischungsverhältnis exakt durch die beiden Gebinde vorgegeben. Man kann auch die passenden Gewichtsanteile mischen, wenn man nicht alles verbrauchen will.

    Du musst beide Komponenten gut durchmischen, einzeln härten sie nicht aus.

    Du kannst etwas Topcoat oder den PU-Binder mit Sand anmischen und dies als Spachtelmasse in die Risse drücken. Das wird dann später durch den Topcoat Überzug und die Besandung wieder abgedeckt.

    Wir fangen jetzt an die Biochips zu verpacken. Sie werden in 75 Liter Säcken angeboten. Sind also in Kürze im Shop erhältlich.

    Der Vorteil der Biochips ist die deutlich größere Besiedlungsfläche gegenüber einem normalen Kiesfilter. Man kann sie auch als Funktionsschicht einbringen und dann mit Kies abdecken um kleinere Filterzonen zu "tunen". Nur bei sehr flachen Pflanzzonen sollte man ausschliesslich Kies verwenden.

    Über die Wassermenge die durch den Filter läuft, brauchst du dir weniger Gedanken machen. Wichtiger ist eine ausreichende Förderleistung, damit der Skimmer vernünftig arbeitet. Erfahrungsgemäß sollte man je nach Typ mindestens 8-10000 Liter Förderleistung/Std. einplanen.

    Der Wasserdruck belastet nur die Folie, aber nicht die Beschichtung. Daher ist eine zusätzliche Bewährung nicht nötig. Sie kann sogar die Verbindung zwischen den Schichten einschränken. Die Gesamtschichtdicke aus zwei Schichten liegt in der Regel bei 1,5-2 cm.

    Bitte die Bilder in der Galerie einstellen. Am Besten ein Album anlegen, dann bleibt alles zusammen und man findet sie auch später wieder. Von dort kann man die Fotos einfach in den Beiträgen verlinken.

    Die Datenbank für die Themen ist für Textbeiträge ausgelegt und weniger für die speicherintensiven Bilder.


    Das Ergebnis ist schon ganz schön. Leider ist nicht zu erkennen wie ihr das Wasser klar bekommen wollt. Mit Chlor ?

    Und was sind das für kleine Minivulkane?

    Ich hatte die Werbung für die Gartenlagune gestoppt, da wir bereits mit unserem Naturpoolshop an die Belastungrenze gelangen. Deshalb wurden auch nur wenige Anlagen gebaut und meines Wissens alle in Sandfarben.

    Bei der Farbgebung kommt es auch auf den verwendeten Sand an. Unser Dekorsand ist so fein, dass er gut die Fläche abdeckt und die eigene Farbe stärker zu tragen kommt.

    Grundsätzlich ist es immer besser sich eine kleine Menge Topcoat und Sand zu bestellen und zu experimentieren bevor man mit dem Projekt startet. Z.B. in dem man einfach Pflastersteine beschichtet. Dann bekommt man eine guter Vorstellung der Farbe.


    Natürlich ist es jedem überlassen nicht auf unsere Empfehlungen zu setzen und selber zu experimentieren. Dann kann man den Leidensweg, den einzelne Fehlschläge mit sich bringen, besser nachvollziehen.

    • Glasfaserzusätze bringen wenig und wenn dann nur gegen Haarrisse. Allerdings stellen sich einzelne Glasfasern beim glätten auf und bilden mörtelummantelte Stacheln. Nichts für nackte Füße.
    • Hypertufa ist sehr grobporig und somit ideal für eine Besiedelung durch Algen geeignet. Der Torfanteil könnte die Wasserparameter ungünstig beeinflussen. Je poröser die Beschichtung ist, desto mehr steigt die auch Verdunstung an.

    Wie Andreas sagt verdichtet Microsilica den Mörtel und die Kapilarwirkung wird geringer. Bei mir zieht das Wasser ca. 5-10 cm als sichtbare Anfeuchtung oberhalb der Wasserlinie in den Mörtel. Das Topcoat verhindert dies nicht, aber durch die weitgehend geschlossene Oberfläche ist die Verdunstung gering.

    Eine Sperre müsste durchgängig sein und würde zwangsläufig zu einem horizontalen Riss in der Beschichtung führen. Besser nicht so bauen.

    Der Skimmerflansch wird verschraubt und nicht geklebt.

    Der Untergrund muss frei von losen Bestandteilen sein. Der Tiefengrund soll verhindern, dass das Topcoat schneller einzieht/trocknet als es den Feinsand einbinden kann. Dadurch verbindet es sich aber zwangsläufig nicht so gut mit dem Untergrund. Für das Einfärben ohne Besandung würde ich deshalb keinen Tiefgrund verwenden. Für das Besanden der Randzonen ist das neue PU Bindemittel besser geeignet, da es durch die dickflüssige Viskosität nicht so schnell antrocknet. Auch hier würde man keinen Tiefengrund verwenden, da der Untergrund porös sein soll.

    Jetzt ist auch das neue PU Bindemittel im Shop. Ist teurer, hat aber durch die höhere Viskosität auch bessere Eigenschaften was das Einbinden von Sand betrifft.

    Es benötigt einen porösen Untergrund, damit es fest anhaftet. Also hier kein Tiefengrund verwenden. Denkbar ist die Verwendung des PU-Harzes in den Wasserübergangsflächen und im Aussenbereich. Unter Wasser kann man weiterhin eingefärbtes Topcoat allerdings ohne Besandung verwenden. Dann entfällt auch hier der Tiefengrund und die Verbindung mit dem Mörtel sollte sich dadurch nochmals verbessern. Ich werde die Anwendungsempfehlungen entsprechend anpassen. Für das PU-Bindemittel wird es auch noch eine Spezial Pigmentpaste zum Einfärben geben. Ansonsten trocknet es transparent auf.

    Wir haben länger keine EPDM Folie verkauft, daher bin ich sicher nicht auf dem neuesten Stand. Seinerzeit wurde auf eine Unbeständigkeit gegenüber Styrolen hingewiesen. Du könntest auf PVC Folie ausweichen, der gängigen Poolfolie. Allerdings sollen sich auch hier die Weichmacher im PVC durch das Chlor schneller abbauen.

    Die Frage ist, inwieweit das Chlor die Dichtigkeit beeinflusst, oder nur andere Auswirkungen hat, die nicht relevant sind.

    Z.B. bietet die Firma Biodesign Pool eine Bauweise an, die EPDM als Dichtfolie vorsieht und dann mit einem Mineral Harzgemisch beschichtet wird. Diese Bauweise wird meines Wissens ausschliesslich für Chlorpools verwendet.

    Nach Rücksprache könnte es eine mögliche Erklärung geben, warum sich das Topcoat an einigen Stellen nicht richtig mit dem Untergrund verbunden hat. Wir hatten im letzten Jahr einige sehr heiße Tage. Wenn der sich der Mörtel aufgeheizt hat und eine starke Sonneneinstrahlung dazukommt, trocknet das wasserbasierende Topcoat sehr schnell und kann sich möglicherweise nicht richtig mit dem Mörtel verbinden. Fritze hatte mit einer Rolle statt mit einem Pinsel gearbeitet. Dadurch wird die Schicht sehr dünn und trocknet noch schneller. Man erreicht zwar durch den Aufbau mehrerer Schichten eine optisch geschlossene Oberfläche, aber auf die Grundhaftung hat dies keinen Einfluss.

    Das wäre zumindest eine Erklärung, warum ich auch bei mir zwei lose Stellen gefunden habe, die aber ausserhalb der Wasserlinie liegen.