Ralf Glenk Administrator
  • Mitglied seit 13. April 2020
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Ralf Glenk

    Das Herausbrechen von Erdteilen ist nur während der Bauphase ein Problem. Hier kommt es sehr auf die Bodenbeschaffenheit an.

    Entstehen tiefere Löcher durch das herausbröckeln, könnte die Folie bei anliegendem Wasserdruck an dieser Stelle überdehnt werden.

    Auch wenn man steil bauen muss sollte man immer eine Schräge von wenigstens 15 Grad vorsehen.


    Mauern kann man statt mit Mörtel auch mit Klebe- und Gewebespachtel verputzen und dort ein Armierungsgitter einarbeiten. Das geht sehr gut, allerdings muss man die Schicht vor dem Befüllen gut aushärten lassen, sonst wird der Prozess gestoppt. Die Unterwassereigenschaften von Mörtel sind besser als von dem Gewebespachtel. Mörtel härtet gleichmäßig aus und bleibt dann so. Bei dem Spachtel hatte ich das Gefühl, das er mit der Zeit weicher wird. Kann mich aber auch täuschen.

    Am besten eine kleine Versuchsplatte machen und diese über den Winter in einem Eimer (halb im Wasser halb draussen ) lagern und gucken was passiert. Dann könnt ihr auch die Frostempfindlichkeit einschätzen.


    Momentan arbeite ich an zwei verschiedenen Entwicklungen. Einen Mehrkammer Biofilter als Beistellfilter und einen speziellen Aufbau der Pflanzbereiche . Es wird über den Winter einiges an Dokumentation dazukommen. Mit Urlaub wird es ja nichts.

    Andreas hat es schon gesagt. Das Topcoat ist die abschliessende Versiegelung und sollte nicht zwischen den Mörtelschichten aufgetragen werden.

    Macht einfach mit dem Vermörteln soweit wie ihr kommt und lasst dann bis nächstes Jahr alles ruhen (euch selbst auch). Wasser wird sich durch den Regen sowieso im Becken sammeln . Da braucht man nichts anfüllen. Der Mörtel härtet auch Unterwasser weiter aus.

    Wenn sich irgendwo durch Frost Risse bilden sollten könnt ihr diese einfach im Frühjahr zuspachteln

    Das Aquasmart Topcoat hat mehrere Funktionen.

    1. Es bindet Feinsand für eine dekorative Oberfläche ein.

    2. Die Beschichtung lässt sich in Wunschfarbe einfärben.

    3. Es versiegelt den Beton. Das mindert die Gefahr von Ausblühungen. Algenbewuchs wird reduziert. Die Reinigung erleichtert. Flecken lassen sich leichter entfernen

    4. Besserer Frostschutz, da sich die Versiegelung auch als Sausperre auswirkt.

    Auch wenn das Topcoat ein 2 K Polyurethan ist, darf man es nicht mit einer Flüssigdichtung verwechseln.

    Diese sind ganz anders aufgebaut und haben oftmals eine Schichtstärke von ca. 2mm.

    Es gibt eine Vielzahl von Polyurethane. Sie unterscheiden sich je nach Rezeptur und Anwendungszweck. Die meisten wasserbasierenden sind allerdings nicht für den Unterwassereinsatz geeignet. Hier bildet das Aquasmart eine Ausnahme.

    Die Abdichtung übernimmt die Folie. Die Beschichtung hat eher eine Dekorfunktion. Warum willst du unbedingt doppelt abdichten ?

    Risse in der Beschichtung können auftreten. Das Topcoat ist nicht dehnbar, und kann keinen Riss überspannen. Aber man kann Risse relativ problemlos wieder schliessen. Einfach zuspachteln und mit dem Topcoat neu besanden. Das geht gut. So habe ich mein Teichbecken nach 10 Jahren renoviert. Sieht wieder aus wie neu.

    Die erste Beschichtung hatte ich vor ca. 10 Jahren mit Epoxy gemacht.

    Die Nachteile:

    1. Höherer Preis
    2. Bindet nach 20-30 Minuten (Offenzeit) ab und die Restmenge härtet dann schnell im Eimer aus
    3. Werkzeug nach der Offenzeit unbrauchbar
    4. Betonschicht darf nur ca. 5% Restfeuchtigkeit haben. Ist schwer einzuschätzen. Die Schicht blättert dann später ab oder platzt auf. Epoxy ist nicht elastisch.

    Ich habe lange nach einem wasserbasierenden Harz gesucht und würde auch nichts anderes verwenden wollen bzw. empfehlen. Wenn du mit Epoxy arbeiten möchtest, bist du hier falsch. Bitte lies dir meinen Beitrag zu Beginn nochmal durch.


    Mein Teich wird biologisch gereinigt. Es gibt einige Verfärbungen, die aber der Natürlichkeit entgegenkommen. Verschmutzungen in der Höhe der Wasserlinie lassen sich nicht vermeiden und auch kaum entfernen.


    Das Wasser ist von Anfang an auch unter der Beschichtung. Nicht erst wenn sich Risse bilden. Die Betonschicht ist nicht vollkommen dicht und muss es auch nicht sein.


    Da die Schicht textilbewert, also ohne Eisen verstärkt wird, kann man das Becken auch mit Salzwasser füllen. Die Pumpen müssen dann ebenfalls entsprechend ausgelegt sein.

    Vlies und Gitter muss man nur während der Bearbeitung befestigen. Nach dem Aushärten des Mörtels ist die Schicht eigenstabil. Die Ränder sollten allerdings nicht dünn auslaufen, sondern einen Wulst bilden. Sonst bröckelt dort die Beschichtung wieder ab.


    Wenn das was man auf dem Foto sieht schon die Schlussschicht ist, wie willst du diese dann jetzt noch glatt bekommen ?

    Vielleicht täuscht das Foto, aber es sieht so aus als wäre es die erste Mörtel-Schicht und diese wurde dann nicht mit der Zahnkelle geriffelt. Dadurch würde sich die zweite Schicht nicht optimal mit der ersten verbinden und kann wieder abplatzen. Eine dünne Schicht reicht nicht aus. 1,5-2cm sollte die endgültige Schichtstärke sein. Die letzte Mörtelschicht muss dann leicht anziehen und mit dem feuchten Quast oder einem Schwammbrett geglättet werden. (siehe Ratgeber) Wenn der Mörtel erst durchgehärtet ist, dann ist es zu spät und man hat später Probleme bei der Reinigung. Die Oberfläche wirkt dann auch nicht wie ein Felsen, sondern sieht gespachtelt aus.


    Je steiler die Wände, desto schlechter lassen sie sich beschichten (siehe Ratgeber). Eventuell kann man mit Fliesenkleber oder Klebe- und Gewebespachtel eine Grundlage für den Mörtel schaffen. Diese Schicht gut mit der Zahnkelle riffeln, damit die Folgeschicht besseren Halt bekommt.


    Keinesfalls darf man Estrichgitter oder Armierungseisen einarbeiten. Das kann fatale Folgen haben. Das Eisen würde anfangen zu rosten, und dann sprengt es die Mörtelschicht. Das kann man auch nachher nicht mehr reparieren, weil man das Eisen nicht mehr entfernen kann.


    Es liegt kein Wasserdruck auf der Beschichtung. Dieser Druck wird allein von der Folie aufgenommen. Die Mörtelschicht muss aber zumindest durch das Körpergewicht belastbar sein.


    Man kann auf dem Bild keinen Skimmer oder andere Einbauten erkennen. Wie soll die Wasseraufbereitung aufgebaut sein ?


    Wurde an eine Kapillarsperre am Teichrand gedacht?

    Sprichst du nur von dem Topcoat oder von dem Topcoat einschliesslich Besanden? Bei mir waren keine Übergänge sichtbar, da der Sand die Farbe vorgibt und die Einfärbung des Topcoats dadurch nur eine untergeordnete Rolle spielt. Grundsätzlich kannst du aber auch mehrere Schichten auftragen. Unter Wasser spielt Perfektion nur eine untergeordnete Rolle. Alles was rausguckt kannst du solange bearbeiten bis dir das Ergebnis gefällt.

    Bei längeren Arbeitsunterbrechungen würde ich den Übergang, also die Kante an der man mit der Beschichtung aufhört unregelmässig und "ausgedünnt" verlaufen lassen. Dann kann man bei Wiederaufnahme der Arbeit die Stoßkanten etwas überlappen.

    Damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Man sollte Mörtel/Beton ausreagieren lassen (28 Tage) damit Kalkausblühungen möglichst vermieden werden. Das Topcoat kann man schon nach wenigen Tagen auftragen.

    Der Ratschlag mit den Ausblühungen ist übernommen. Ob es trotz Microsilica Vergütung und Topcoat zu Ausblühungen kommen kann, ist fraglich. Ich hatte bisher keine derartigen Probleme.

    Die Gartenlagune ist anders als ein normaler Pool. Du musst die nicht abmühen das Becken winterfest zu machen. Durch die schrägen Wände schiebt sich das Eis nach oben, presst aber nicht gegen die Wand. Luftpolster sind nicht notwendig. Die Technik (Pumpe,Filter etc) kannst du vor direkten Frost mit Luftpolsterfolie oder Vlies schützen. Das wars.

    Da du die Gartenlagune nicht mit ins Trockene nehmen kannst, wird sie sich ohnehin durch Regen mit Wasser füllen. Das ist nicht zu verhindern. Man sollte aber dem Mörtel ausreichend Zeit zu ausreagieren geben. Am Besten sind ca. 28 Tage bis zum Befüllen.

    Die Farbe wir im wesentlichen durch den Sand hergestellt aber auch die Farbe des Topcoats spielt eine Rolle. Ich habe zuletzt Abtönfarbe (beige, sand, ocker) benutzt. Mit 50 g pro Eimer Topcoat erhält man eher eine blasse Farbe. Der Farbton bleicht ohnehin noch aus. Jetzt ist er mir schon fast zu hell. 100g ist das Maximum an Zugabe, dann wird die Farbe recht kräftig.

    Die Angaben gelten für normale Abtönfarbe nicht für das Pigmentkonzentrat aus dem Shop. Da muss man sich Grammweise herantasten.

    Es gibt andere Anbieter, die eigene Verfahren für den Bau naturgeformter Becken entwickelt haben. Auf den 3D Darstellungen und Fotos kann das Erscheinungsbild ähnlich sein. Erst bei näherer Betrachtung werden die Unterschiede in der Optik, dem Aufbau und der Vorgehensweise sichtbar.

    Nicht jede dieser Bauweisen eignet sich für Selbstbauer. Die Anforderungen an Material und Anwendungstechnik können sehr hoch und wenig fehlerverzeihend sein. Die Inhalte unserer Ratgeberseite passen nicht zu alternativen Verfahren und könnten bei einer Vermischung zu Baufehlern führen.

    Dieses Forum ist ausschliesslich für die Bauweise der Gartenlagune und Gestaltung von Kunstfelsen und Steinobjekten eingerichtet. Es ist keine Plattform zur Nachahmung und Patentumgehung anderer Verfahren.

    Ich bitte dies bei der Einstellung von Themen und Fotos zu beachten und behalte mir vor, Beiträge oder Bilder wieder zu löschen.

    Wie willst du denn Filtern? Biologisch (Schwimmteich/Fischteich) oder chemisch/mechanisch (Pool). Das muss erstmal klar sein. Danach richtet sich dann auch die Bauweise und die Filtertechnik. Informationen zur biologischen Filtrierung findest du im Ratgeber und Filtertechnik im Shop. Pooltechnik ist wesentlich einfacher zu realisieren und auch hier gibt es schon entsprechende Filterkombinationen im Shop. Die Beckengröße und Tiefe ist nachrangig.

    Wenn ihr Bilder einstellt, ist es vorteilhafter, wenn ihr diese in einem Album zusammenfasst. Dann bleibt der Zusammenhang erhalten. Sonst müsst ihr irgendwann selbst eure Bilder suchen.

    Hallo Dominik,

    die Gartenlagune ist ein Teich- und Poolbausystem welches wir entwickelt haben und die Anleitungen und dieses Forum für Selbstbauer kostenlos zur Verfügung stellen. Wir leben aber nicht von Luft und Liebe, sondern aus den Erträgen des angeschlossenen Shops (siehe Kopfzeile).

    Dort findest du auch Filtertechnik für die biologische Reinigung oder chemisch/mechanisch für Pools.

    Ihr könnt hier gerne über Filtertechnik im allgemeinen diskutieren, aber bitte keine Verweise auf andere Händler und deren Produkte.

    Wir kommen langsam vom ursprünglichen Thema ab, aber ich will hier noch kurz meine Ansicht begründen.


    Wenn eine Teich- oder Poolanlage fertig ist, kommt die Verschmutzung zum überwiegenden Teil über die Oberfläche ins Becken. Der Oberflächenskimmer sammelt dann das Treibgut direkt ein. Man kann natürlich auch abwarten bis die Verschmutzung absinkt und dann versuchen sie wieder heraus zu bekommen. Das ist aber viel mühseliger. Bei Koiteichen funktioniert dies halbwegs, da die Kois ständig gründeln und dann Verschmutzungen aufwirbeln, die über den Bodenablauf erfasst werden. Ausserdem wird hier oft ohne richtigen biologischen Filter gearbeitet und man braucht deshalb starke Pumpen, um das Wasser mechanisch durch viele Filterdurchläufe klar zu bekommen. Diese Förderleistung kann einen Skimmer überfordern.

    Bei Koiteichen mit hohem Fischbesatz legt man den Schwerpunkt auf die Ausscheidungen der Fische. Die kann man nicht mit dem Skimmer einsammeln.

    Hallo Fritze,

    das sie schon ganz schön aus. Aber ich vermisse den Skimmer. Das ist eines der wichtigsten Bausteine einer Filterkette. Ich hoffe du hast ihn nicht vergessen, oder denkst, dass ein Bodenablauf genauso gut ist, bzw. ausreicht.

    Hallo Dirk,

    ich werde mich bei meinen Antworten in diesem Forum auf die Erklärungen zur Beschichtungstechnik beschränken müssen. Auch Fragen zu unserer Filtertechnik beantworte ich gerne.

    Mir fehlt aber die Zeit zu ganz allgemeinen Themen oder den individuellen Projekten Stellung zu nehmen oder eine Meinung zu verkünden.


    Das wird sich sicher mit der Zeit einspielen, wenn dieses Forum mehr Besucher findet und die ersten Bauherren einer Gartenlagune fertiggestellt haben und aus eigener Erfahrung berichten können.

    Du kannst die Steine direkt auf das Gittergewebe setzen. Der Untergrund sollte stabil sein, damit große, schwere Steine nicht später durch das Eigengewicht weiter absinken. Dann kannst du sie schön mit der Mörtelschicht einbinden.

    Willst du die größeren Steine eventuell später versetzen, dann darfst du sie natürlich nicht in die Mörtelschicht einbinden.

    Das Topcoat muss nicht auf die Dekosteine. Du kannst aber an einer kleinen Stelle ausprobieren was besser ausieht.