Restgehalte einzelner Komponenten?

  • Wenn zwei Komponenten gemischt werden können beide exakt im richtigen Mischungsverhältnis gemischt vorliegen oder eine Komponente im sehr geringen Überschuss.


    Geht dann die jeweils überschüssige, nicht vernetzte Komponente in Lösung? Wenn beide auf Wasserbasis sind müssten beide (je nach Überschuss) in wässrige Lösung gehen können oder härten beide trotz Fehlen der Gegenkomponente trotzdem langsam aus?


    Ist eine der beiden Komponenten, unvernetzt gelöst, irgendwie gesundheitsschädlich?

  • Sprichst du von Topcoat ? Auch der Rest deiner Ausführung ist unklar. Beim Topcoat ist das Mischungsverhältnis exakt durch die beiden Gebinde vorgegeben. Man kann auch die passenden Gewichtsanteile mischen, wenn man nicht alles verbrauchen will.

    Du musst beide Komponenten gut durchmischen, einzeln härten sie nicht aus.

  • Ich habe bei mir festgestellt, das, sobald eine Störung des Mischungsverhältniss vorliegt, eine Aushärtung stattfindet, die aber in der Bedienung(Handling) und Festigkeit nicht mehr unter dem Begriff "benutzbar" läuft. Aushärtung war bei etwa einer Woche im Mischbecher. Fest aber bröselig, als ob keine innere Struktur vorhanden ist.

  • Das Ganze geht mir in die Richtung : Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?


    1. Was bezweckst du mit den Fragen und welcher Vorteil/Nachteil würde sich daraus ergeben?

    2. Wir sind nicht der Hersteller des Topcoats und des PU Bindemittels. Wir betreiben kein Labor, dass die Prozesse der chemischen Reaktion untersucht, sondern richten uns nach der Anwendungsempfehlung des Herstellers.

  • Wie soll man das feststellen? Wie soll man das Füllwasser auf freie, unvernetzte Komponenten untersuchen? Wie gesagt wir sind kein Chemieunternehmen, betreiben kein Labor und auch keine Grundlagenforschung.


    Was wäre dein Vorschlag? Wie würdest du es machen?


    Die Vernetzung hängt auch damit zusammen, wie gut und intensiv man die Komponenten vermischt. Das wird nicht jedesmal identisch sein. Das Topcoat wurde bereits länger im Poolbau eingesetzt, bevor wir es entdeckt haben. Das sehe ich als Referenz.

    Wenn du irgendwelche Bedenken hast, kannst du die Beschichtung doch vor dem Wassereinfüllen einmal abspülen und das Spülwasser dann abpumpen.

  • Dazu müsste aus bestehenden Teichen, die so gebaut wurden, das Wasser untersucht werden. Welche Analysemethode zum Einsatz kommt (Gaschromatographie oder Flüssigchromatographie) müsste das Fachlabor klären, aber dann gehören auch Weichmachergehalte aus PVC-Folien-Teichen (in Wasser und Mulm) untersucht. Ein noch größeres Tabuthema. PVC-Folien werden ja deshalb brüchig / schadhaft, weil sich die Weichmacher in die Umwelt vertschüssen. Kann wohl nur das Umweltbundesamt klären...

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